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Wir gratulieren unserer Front-End-Softwareentwicklungsabteilung zur bestandenen CPUX-Zertifizierung von International Usability und dem UX Qualification Board (UXQB), die uns von Certible angeboten wurde.

Die Optimierung der Nutzererfahrung stand schon immer bei der Entwicklung unserer Lösungen im Vordergrund. Mit einer Zertifizierung auf Basis anerkannter Standards, insbesondere der ISO 9241-Reihe, hat unser Team sein Expertenwissen offiziell gemacht.

Wir haben gefragt, wie sie über ihre Leistung denken.

Siehst du UX jetzt anders?

Miraldo Fific

Miraldo Fifić: Zuerst muss man zwischen Usability und User Experience (UX) unterscheiden. Als rein technischer Entwickler war ich daran gewöhnt, die Nutzbarkeit dessen, was ich programmiere, aufgrund persönlicher Erfahrungen zu betrachten und mich in die Lage unserer Kunden zu versetzen – im Jargon „human-centered design“ zu betreiben. Was ich sagen kann ist, dass dieser Kurs meinen Horizont definitiv erweitert hat, wenn es um UX geht.

Die User Experience geht nämlich einen Schritt weiter, indem sie nicht nur die Interaktion der Benutzer mit der Plattform betrachtet, sondern auch, wie sie auf die Plattform aufmerksam gemacht wurden, von wo sie auf die Plattform zugegriffen haben, wie sie damit umgehen (Usability), wie sie mit uns, dem Lieferanten, kommunizieren, sollten sie doch irgendwelche Probleme haben. All diese Dinge zu berücksichtigen hat uns aus unserer Entwicklerblase herausgeführt und uns ermöglicht, das Gesamtbild zu erkennen und noch mehr wertzuschätzen, womit unsere Produktmanager regelmäßig konfrontiert werden.

Warum hat dieses Training und diese Zertifizierung überhaupt stattgefunden?

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Michael Hafner: Bei meiner inzwischen schon sehr langen Entwicklungstätigkeit im Bereich Benutzeroberflächen habe ich viele Trends und vermeintliche Standards kommen und gehen gesehen. Da wir bei panagenda immer darauf bedacht sind, uns selbst als Entwickler, als auch unsere Softwareprodukte, stetig zu verbessern, war schnell klar, dass eine Zertifizierung im Bereich Benutzererfahrung für mich und meine Kollegen das Richtige ist.

Eine kleine Herausforderung stellte für mich dann der im Selbststudium zu erlernende Prüfungsstoff dar. Zwar ist man im Bereich der Softwareentwicklung immer am Lernen, direkt für eine Prüfung – das ist aber dann doch etwas anderes. Am Tag der Prüfung selbst war bei mir dann durchaus ein gewisser Grad an Nervosität zu spüren. Wenn man gemeinsam mit drei anderen Kollegen zu einer Prüfung geht, will man schließlich nicht der Einzige sein, der es nicht schafft.

Die neunzig Minuten der Prüfung vergingen wie im Flug und beim Verlassen des Prüfungssaales war ich ziemlich unsicher, was den Erfolg des Ganzen betraf. Aber schon kurz darauf, ich war noch nicht einmal zurück im Büro, kam die erlösende Email: Geschafft!

Was wird sich bei panagenda in Sachen Usability verändern?

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Vincent Buri: Die größte Veränderung wird meiner Meinung nach die Art und Weise sein, wie wir miteinander kommunizieren. Da wir immer schon auf Usability geachtet hatten, wussten wir, unter welchen Umständen wir aktiver darüber diskutieren mussten. Vor diesem Kurs hatten wir zwei entscheidende Unterschiede. Erstens haben wir UX zu Beginn des Planungsprozesses nicht notwendigerweise eingeschlossen. Mit der offiziellen Implementierung der agilen Entwicklung ist es das Erste, was wir tun, bevor wir Aufgaben zuweisen.

Zweitens hatte jede Person ihre eigene Herangehensweise und oft mussten Begriffe geklärt werden, bevor alle einander verstanden haben. Seit dem Kurs sind wir alle von Anfang an auf der gleichen Kommunikationsebene. Wenn eine Klärung notwendig ist, sparen wir jetzt viel Zeit, weil wir alle dieselbe Usability-Sprache sprechen. Wir wissen, wann wir es ansprechen müssen und müssen oft nur ein Schlüsselwort sagen, damit jeder versteht, was gemeint ist. Dies wird sich in puncto Effizienz definitiv auszahlen.

Was wirst du jetzt anders machen als vorher?

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Christian Böhm: Es ist schwierig, etwas festzustellen, was ich anders machen werde, weil der Kurs viele Dinge aufgezeigt hat, die ich ganz sicher in unsere bestehenden Prozesse integrieren werde. Wie Vincent bereits erwähnt hat ist Usability kein neues Phänomen, das wir erst jetzt implementieren. Das Team und ich haben es seit Beginn unserer Arbeit für panagenda praktiziert.

Auch wenn die meisten Usability-Aspekte des Kurses bereits praktiziert werden, war es immer noch großartig, die Bestätigung zu bekommen, dass wir viele Dinge richtig gemacht haben. Was sich ändern wird ist, dass der Entwicklungsprozess besser organisiert sein wird. Das reduziert die Zeit, die wir benötigen, um exzellente Benutzeroberflächen zu schaffen und erhöht die Kundenzufriedenheit signifikant.

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