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Lesedauer: 22 Minuten

3 Neue Wege zur Automatisierung Ihrer Fortschrittsberichte

Weg #6 von 7 neue Wege zur Überwindung Ihrer Herausforderungen bei der Domino Anwendungsmigration

Management-Dashboards statt klassischen Fortschrittsberichten

Fortschrittsberichte: sie sind Teil eines jeden Projekts und es macht keinen Spaß, sie zu erstellen. Noch dazu ist es nicht nur der Projektstatus, den Sie teilen müssen. Auch verschiedene Teams im Projekt wollen mit den Daten versorgt werden, auf denen sie ihre Arbeit aufbauen können. Es ist schwer zu koordinieren, und es hört nie auf. Eine wahre Sisyphusarbeit.

Ermöglichen Sie Ihren Teams einen Self-Service-Zugriff auf benötigte Daten mit Analytics APIs. Eine einmalige Einrichtung befreit Sie von der mühsamen manuellen Berichterstellung und stellt sicher, dass Ihre Kollegen kontinuierlichen Zugriff auf stets aktuelle Statusberichte haben.

Widmen Sie sich wieder der Arbeit, auf die Sie sich wirklich konzentrieren müssen.

Tools für Business Intelligence und Datenexploration erleichtern Ihnen das Leben

Wir hören immer wieder dasselbe von Projektverantwortlichen: „Die Erstellung von Fortschrittsberichten ist eine endlose Arbeit, nimmt viel Zeit in Anspruch und wird in der Regel zu den denkbar ungünstigsten Zeiten benötigt!“

Es gibt einen einfacheren Weg.

Mit Hilfe von Business Intelligence und Datenexplorationstools können Sie Informationen sammeln, zusammenstellen und in Dashboards zur Verfügung stellen, die auf die spezifischen Bedürfnisse verschiedener Verbrauchergruppen zugeschnitten sind.

Ihre gesamte Organisation wird von diesem Self-Service-Ansatz profitieren. Die Berichte, die Sie mit dieser Lösung erstellen, sind:

  • weniger zeitaufwendig und damit kostengünstiger in der Erstellung,
  • automatisch immer auf dem neuesten Stand, und
  • auf Anfrage leicht modifizierbar.

Sie können diese Informationen auf eine Reihe von nützlichen und interessanten Wegen präsentieren. Sie können Dashboards, Diagramme und sogar eine neue Art von interaktiven Berichten verwenden.

Um diese Dashboards zu erstellen, gibt es am Markt eine breite Auswahl von Visualisierungs- und Analyse-Lösungen. In der Praxis werden Sie etwas verwenden, das in Ihrer Organisation bereits verfügbar ist. Wenn Sie Glück haben, ist es eine der Lösungen, die im “Gartner 2020 Magic Quadrant for Analytics and Business Intelligence Platforms” steht.

3 Wege zur Erstellung von Berichten unter Verwendung von 4 leicht verfügbaren Werkzeugen

In diesem Artikel wollen wir uns auf einige wenige Werkzeuge konzentrieren, die Sie möglicherweise bereits zur Verfügung haben, bzw. solche, die ohne eine weitere Anschaffung zugänglich sind.

Microsoft Excel & Powerpoint
Microsoft Power BI
Metabase

Lösung 1 – Microsoft Excel & PowerPoint

Zugegeben, diese Kombination ist beim besten Willen kein BI- oder Dashboard-Instrument. Man kann jedoch mit Fug und Recht behaupten, dass Excel mit seinen Pivot-Tabellen, Diagrammen und Datenquellenfunktionen eine Menge zu bieten hat, wenn es um Datenanalyse und -exploration geht. Kombinieren Sie das mit den Präsentationsfunktionen von PowerPoint, und Sie werden überrascht sein, wie nahe Sie automatisierten Berichten kommen.

Diese Kombination bietet zwei große Vorteile:

  1. Sie ist in den meisten Organisationen leicht verfügbar, und
  2. In der Regel besteht bereits ein hohes Maß an Expertise mit beiden Werkzeugen.

Datenquelle

In diesem Beispiel verwenden wir eine Excel-Datei, die aus iDNA Applications exportiert wurde. Die verwendeten Techniken funktionieren jedoch auch für alle Arten anderer Quellen. Die Arbeit mit Excel-Tabellen, die nicht mit der ursprünglichen Datenquelle verbunden sind, macht es erheblich schwieriger, die Berichte auf dem neuesten Stand zu halten. Wir verwenden dies allerdings als Beispiel, um die einfachste Variante zu zeigen.

Anmerkung: Wenn es um Datenimport aus externen Quellen geht, haben neuere Versionen von Excel und Power BI erhebliche Überschneidungen in Funktionsumfang und Bedienung. Wenn Sie Ihre Tabellenkalkulationen mit Live-Daten verknüpfen möchten, können Sie ebenso den Schritten im Kapitel Power BI folgen.

Daten-Exploration

Der Inhalt unseres Datensatzes ist eine Liste von Domino-Datenbankinstanzen. Jede hat eine Vielzahl von Eigenschaften wie Titel, Server, Dateiname und Datenbanktyp. Unser Ziel ist es, herauszufinden, wie viele davon Anwendungen und wie viele Mail-In-Datenbanken sind. Wir versuchen, die Daten mit Hilfe einer Visualisierung anzuzeigen, die die relative Größe zwischen den beiden Kategorien zeigt.

Als erstes fügen wir eine Pivot-Tabelle (PT) ein, die auf den Daten basiert. Dazu wählen wir eine Zelle in der Tabelle aus und klicken auf „Pivot Tabelle“ in der Multifunktionsleiste „Einfügen“.

In der Konfigurationsoberfläche für PT-Felder ziehen wir „database_type“ auf „Zeilen“, um unsere Kategorien zu erstellen, und „Replica ID“ auf „Werte“, um sie zu zählen. Die Operation „Zählen von“ ist standardmäßig ausgewählt. Dadurch wird uns die Anzahl der DBs pro Kategorie angezeigt.

Da wir nur an Fokus-Datenbanken interessiert sind, ziehen wir das Feld „is_focus_db“ in das Feld „Filter“ und wählen dann „true“ im Filter-Dialog über unserer Ergebnistabelle. Dadurch erhalten wir die Ergebnisse nur für die Datenbanktypen, an denen wir interessiert sind.

Daten-Visualisierung

Jetzt haben wir die Datenpunkte, die wir wollen. Als nächstes erstellen wir unsere erste Visualisierung. Wählen Sie eine Zelle der Pivot-Tabelle aus und klicken Sie dann auf das Tortendiagramm-Symbol auf der Multifunktionsleiste Einfügen. Dort haben wir das Diagramm, nach dem wir gesucht haben: eine Darstellung, wie viele Focus DBs Anwendungen und wie viele Mail-in-Datenbanken sind. Klicken Sie jetzt mit der rechten Maustaste auf das Diagramm und wählen Sie Kopieren, um es in die Zwischenablage zu kopieren.

Im nächsten Schritt müssen wir PowerPoint öffnen, da wir es zur Erstellung unseres Berichts verwenden. Hier fügen wir unser Diagramm ein, indem wir mit der rechten Maustaste irgendwo auf der Leinwand klicken und wählen Einfügen mit der Option „Link Data“ aus. Ob Sie das Ziel- oder das Quell-Theme verwenden, bleibt Ihnen überlassen.

Anmerkung: Die Verlinkung ist hier sehr wichtig, denn durch die andere Option „Einbetten“ wird die Verbindung zwischen dem Excel-Blatt und der PowerPoint-Präsentation gebrochen. Diese Trennung mag in manchen Situationen wünschenswert sein, aber sie bietet nicht die Funktionalität, die wir benötigen.

Das Diagramm ist jetzt ein PowerPoint-Objekt, das Sie nach Ihrem Geschmack, Ihren Bedürfnissen oder Ihrem Corporate Design frei gestalten und formatieren können.

Das Wichtigste an dieser Kombination ist jedoch, dass Datenänderungen in der Excel-Tabelle die Visualisierung in PowerPoint beeinflussen. Wenn Sie nun z.B. einen Monatsbericht erstellen möchten, müssen Sie nur noch die Excel-Tabelle mit der richtigen Datenbankliste aktualisieren. Das Pivot-Diagramm wird diese Änderungen widerspiegeln, ebenso wie das Diagramm in PowerPoint (eventuell ist eine manuelle Aktualisierung erforderlich). Wenn Sie ein Dutzend Diagramme und Tabellen auf der Grundlage des Excel-Blatts erstellt haben, werden sie alle mit den Datenänderungen aktualisiert. Deshalb ist diese Lösung so leistungsstark.

Nun stellt sich die Frage, wie Sie Ihren Bericht weitergeben. Der simpelste Weg, mit dem einige unserer Kunden gute Erfahrung gesammelt haben, ist das Erstellen einer PDF-Datei aus der PowerPoint-Präsentation, und dem Teilen in HCL Connections oder SharePoint. Natürlich ist es eine Option, die Datei einfach per E-Mail zu versenden, aber das würde Sie wieder in die Situation bringen, dass Sie die Berichte an jemanden „ausliefern“ müssen, anstatt sie an einem zentralen Ort abzulegen, von dem Ihre „Kunden“ die Informationen abrufen können.

Lösung 2 – Microsoft Power BI

Mit Power BI haben wir ein großartiges Werkzeug an der Hand für die Aufgabe, die wir zu erfüllen versuchen. Seine Fähigkeiten rund um die Datenanalyse und -exploration sowie das Dashboarding sind erstklassig. Nicht umsonst ist es in Gartner’s Magic Quadrant zur Analyse führend.

Microsoft ist es gelungen, eine schöne Balance zwischen leistungsstarker Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit zu finden. Viele seiner Funktionen zur Integration von Datenquellen und zur Datenmanipulation sind denen von Excel sehr ähnlich. Dies sorgt für eine außergewöhnlich steile Lernkurve.

Der „Power BI Desktop“ ist kostenlos. Es gibt nicht viele Einschränkungen im Vergleich zur Pro-Version. Sie können Ihre Inhalte jedoch nur dann mit Kollegen teilen, wenn Sie die gesamte Power BI-Datei freigeben. Selbst wenn Sie die Pro-Version verwenden, benötigen Informationskonsumenten eine Power BI-Lizenz, es sei denn, Ihre Dashboards sind im Internet öffentlich zugänglich. Für viele Organisationen ist dies keine Option. Dennoch ist es immer noch eine großartige Lösung für unsere Bedürfnisse. Auch wenn wir das Ergebnis teilen müssen, als wäre es nur ein weiteres Office-Dokument.

Datenquelle

Wir werden unsere Daten wieder von panagenda iDNA Applications sammeln. Dieses Mal werden wir jedoch eine Live-Verbindung zu den Daten mit DataMiner, der Analytics-API von iDNA, herstellen. Unser gesamtes Dashboard wird automatisch aktualisiert, wenn sich die Daten im Hintergrund ändern. Dieselbe Methode kann auch in Excel verwendet werden, da die Funktionen der Datenquelle sehr ähnlich sind.

Wählen Sie in DataMiner die Abfrage, zu der Sie eine Verknüpfung herstellen möchten, und klicken Sie auf das Symbol der Zwischenablage, um die URL in das Abfrageergebnis im JSON-Format zu kopieren. Sowohl Power BI als auch Excel können damit nativ arbeiten, und Sie müssen sich nicht um Trennzeichen in DB-Titeln kümmern, wie Sie es bei CSV tun müssten.

Zurück in Power BI klicken Sie in der Multifunktionsleiste Home auf „Get data“ und wählen Sie „Web“ als Quelle. Als nächstes werden Sie aufgefordert, eine URL einzugeben, und wir können die soeben kopierte URL einfach in DataMiner einfügen. Nach der Auswahl von „Basic Authentication“ und der Eingabe der Zugangsdaten können wir die Verbindung zur Datenquelle herstellen.

Nachdem die Verbindung erfolgreich hergestellt wurde, wird der Abfrage-Editor in einem neuen Fenster geöffnet. Als erstes müssen wir auf die Schaltfläche „Als Tabelle“ in der linken oberen Ecke klicken, um die Liste der Datensätze in eine Tabelle umzuwandeln, mit der wir später arbeiten können. Akzeptieren Sie einfach die Standardoptionen im Pop-up-Fenster und klicken Sie auf OK.

Nun, da wir eine Tabelle haben, sollten wir ihr einen richtigen Namen geben, damit wir sie später identifizieren können, falls wir mehrere Quellen haben. Dann klicken wir auf das kleine Symbol oben rechts in unserer ersten Spalte, das wie Pfeile, die voneinander weg zeigen, aussieht. Damit können wir den JSON-Eintrag in einzelne Spalten erweitern. Ich empfehle, die Option „Use original column name as prefix“ zu deaktivieren, da alle unsere Spalten eindeutige Namen haben und wir nicht mehr als ein JSON-Feld erweitern.

Wenn das erledigt ist, werden wir unsere Daten zum ersten Mal in einzelnen Spalten sehen und könnten Datentypen ändern oder sogar schon Daten manipulieren. In unserem Fall ist das aber nicht notwendig, also klicken wir einfach auf „Schließen & Übernehmen“ in der linken oberen Ecke.

Datenexploration und -visualisierung

Zurück in der Dashboard-Ansicht klicken wir im Bereich Visualisierungen auf „Kreisdiagramm“. Nachdem wir das neue Objekt ausgewählt haben, ziehen wir das Feld „database_type“ aus der Liste „Fields“ auf der rechten Seite in das Feld „Legend“ (2), um die Kategorien für unser Diagramm festzulegen. Innerhalb dieser Kategorien wollen wir die Objekte zählen. Dies erreichen wir, indem wir das Feld „replicaid“ in das Feld Werte (3) ziehen.

Wir haben jedoch dasselbe Problem, das wir auch in Excel hatten. Wir sehen alle Datenbanktypen, aber wir wollen nur Fokus-Datenbanken sehen. Um dies zu erreichen, ziehen Sie das Feld „is_focus_db“ aus der Liste „Felder“ in das Feld „Filter auf dieser Seite“ im Filterbereich (kann standardmäßig minimiert sein). Nachdem das erledigt ist, haben wir nun die Möglichkeit, auszuwählen, welche Elemente wir sehen wollen, und wir wählen „true“, um nur Fokus DBs zu sehen.

Voilà, da haben wir wieder unser Tortendiagramm. Wir können das Verhältnis zwischen Anwendungen und Mail-in-Datenbanken sehen!

Natürlich ist dies ein extrem einfaches Beispiel, wenn man sich den Funktionsumfang von Power BI betrachtet. Ein paar Schritte weiter führt das verlinkte Webinar. Dort verwenden wir einen zusätzlichen Datensatz, um die Benutzeraktivität nach Abteilung mit ins Spiel zu bringen. Power BI ermöglicht es, die beiden Datensätze zu verknüpfen und gemeinsam zu erforschen.

In diesem Beispiel haben wir Daten aus panagenda‘s eigenen Lösungen verwendet. Natürlich hätten wir uns mit jeder kompatiblen Datenquelle verbinden, oder sogar einfach von einer Excel-Datei aus starten können. Unabhängig von der Datenquelle ist es mit Power BI sehr einfach, Dashboards zu erstellen, um Visualisierung und Präsentation auf eine neue Ebene zu heben. Dies ermöglicht es Benutzern, die mein Dashboard öffnen, auch die Daten hinter den ursprünglichen Diagrammen zu erkunden. Sie sind in der Lage, zu filtern, zu formatieren und nach dem zu suchen, was für sie wichtig ist. Auch wenn die kostenlose Version ihre Grenzen hat und ich sie wie die PowerPoint-Präsentation, die wir zuvor erstellt haben, als Datei geteilt werden muss, ist das ein immenser Fortschritt gegenüber „nur“ ein paar Folien mit statischem Inhalt.

Lösung 3 – Metabase

Hier finden wir einen drastisch anderen Ansatz, um etwas Ähnliches zu erreichen, wie wir es bei Power BI getan haben.

Metabase ist eine Open-Source-Lösung zur Datenexploration und -analyse, mit der Sie „Ihre eigenen Fragen stellen können“. Sie ist vollständig webbasiert und verfügt über mehrere Möglichkeiten, Ihre Fragen und Dashboards öffentlich oder mit Kollegen zu teilen.

Eine der wichtigsten Eigenschaften, die wir suchen, ist die Möglichkeit, die Lösung on-premises zu betreiben. Auch wenn ein Hosting-Metabase-Angebot in Arbeit, und eine Enterprise-Version verfügbar ist, können wir für unser Szenario das nutzen, was die kostenlose On-Prem-Edition zu bieten hat.

Datenquelle

Metabase unterscheidet sich von Excel und Power BI durch die tiefe Verflechtung mit dem Datenbanksystem, das analysiert werden soll. Wenn Sie Ihre Fragen in der cleveren Web-Oberfläche stellen, werden SQL-Abfragen automatisch im Hintergrund erstellt, sodass der Datenbankserver die Datenanalyse übernimmt. Dies ist eine großartige Möglichkeit der Datenanalyse, zumal die Tabellen und Spalten an einem zentralen Punkt mit Metadaten angereichert werden können.

Im Rahmen dieser Metadaten erstellen sie z.B. benutzerfreundliche Namen für ihre Spalten (wie „DB Type“ statt „database_type_text“) oder richten Beziehungen zwischen Tabellen ein. Der Endbenutzer kann leicht von SQL-JOINs profitieren, ohne die Daten kennen zu müssen oder gar zu wissen, was ein JOIN ist!

Es gibt jedoch eine Kehrseite der Medaille. Metabase kann nicht mit einfachen Dateien, wie CSV oder Excel als Datenquelle arbeiten, es sei denn, Sie importieren sie zuerst in eine relationale Datenbank. Das ist keine große Hürde, aber es fügt eine weitere Ebene der Komplexität hinzu, falls es benötigt wird. Wenn eine einfache Datei Ihre einzige Datenquelle ist, könnte Power BI die bequemere Lösung für Sie sein.

Wir bei panagenda haben lange und intensiv nach einer webbasierten Lösung wie Metabase gesucht. Nichts, was wir gefunden haben, kam auch nur annähernd mit der Fülle an Funktionen, Einfachheit und Eleganz konkurrieren, die Metabase als Open-Source-Lösung bietet. Darüber hinaus hat es eine sehr aktive Community und eine gesunde Beteiligung der Entwickler. Auf jeden Fall ein sehr vielversprechendes Paket!

Anmerkung: Wenn Sie iDNA Applications verwenden, ist Metabase vorinstalliert, konfiguriert und einsatzbereit für Sie! Eine Diskussion über die Einrichtung von Metabase, würde jedoch den Rahmen dieses Blogs sprengen. Wenn Sie mehr wissen möchten, können Sie hier nachschlagen:

Datenexploration und -visualisierung

Um in Metabase zu beginnen, können wir einfach auf die Schaltfläche „Eine Frage stellen“ in der oberen Menüleiste klicken. Es werden uns drei Optionen angeboten:

  • Einfache Frage: eine simple Möglichkeit, Daten mit einfachen Gruppierungs-, Filter- und Visualisierungsfunktionen zu untersuchen.
  • Benutzerdefinierte Frage: ein Notebook-artiger Editor zum Zusammenführen von Daten, Erstellen benutzerdefinierter Filter und Ausführen erweiterter Operationen wie der Berechnung benutzerdefinierter Spalten.
  • Native Abfrage: ermöglicht die Eingabe eigener SQL-Abfragen für noch fortgeschrittenere Operationen, wie z.B. das Arbeiten mit Fensterfunktionen.

Um zu starten, wählen wir in unserem Beispiel „Einfache Frage“ aus. Später kann diese in eine benutzerdefinierte Frage umgewandelt werden oder bei Bedarf, können wir das dahinterstehende SQL einsehen.

Nachdem wir die Tabelle „Database“ als unsere Datenquelle ausgewählt haben, zeigt uns Metabase einen Teil des Inhalts, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Daten aussehen.

Hier wählen wir „Zusammenfassen“ (1) und wählen „Database Type“ (2) als das Feld, nach dem wir gruppieren oder zusammenfassen wollen.

Als Ergebnis erhalten wir ein Balkendiagramm mit der Anzahl der Einträge innerhalb jeder Datenbankkategorie. Als nächsten Schritt ändern wir dies in ein Tortendiagramm, indem wir unten auf „Visualisierung“ (1) klicken und dann „Torte“ (2) als Diagrammtyp wählen.

Wir sind wieder an dem Punkt angelangt, an dem wir die Verteilung der DBs über Datenbankkategorien in einem Tortendiagramm (oder Donut, in diesem Fall) sehen. Auch hier wollen wir nur Fokus DBs anzeigen. Das können wir erreichen, indem wir auf „Filter“ (1) in der oberen Navigationsleiste klicken und dann „Is Focus DB“ (2) in der Feldliste auswählen.

Hervorragend! Wir haben unser Ziel erreicht und sehen die Verteilung der DBs zwischen den beiden Datenbanktypen. Ab hier gibt es ein paar Dinge, die wir mit unserer Frage tun können. Wenn wir auf „Editor anzeigen“ (1) klicken, gelangen wir zum gleichen Editor, den wir auch bekommen hätten, wenn wir zunächst „Benutzerdefinierte Frage“ ausgewählt hätten.

Hier können wir unsere Frage weiter verfeinern oder die SQL (1) einsehen, die von Metabase für uns generiert wurde. Wir verfügen auch über eine Reihe von fortgeschrittenen Techniken, die wir hier einsetzen: Verbinden mit anderen Datentabellen, Sortieren, Einschränken oder sogar Erstellen von benutzerdefinierten Spalten.

Wie teilen wir dies nun mit unseren Stakeholdern? Alles beginnt mit dem Speichern dieser Frage (1) und dem optionalen Hinzufügen zu einem Dashboard.

Anmerkung: Wir werden in diesem Blogbeitrag nicht auf Dashboarding eingehen, aber wenn Sie mehr zum Thema oder zu fortgeschrittenen Metabase-Nutzungsfällen sehen möchten, lassen Sie es uns bitte in den Kommentaren wissen.

Nun, da wir eine gespeicherte Frage haben, erhalten wir in der unteren Zeile (2) eine zusätzliche Option zum Teilen und Einbetten unserer Frage.

Mit diesem Dialog können wir (1) unsere Frage oder unser Dashboard öffentlich zugänglich machen oder in eine Website einbetten, auf der wir den Zugang kontrollieren. Sie können auch (2) ein Dashboard mit Übersichtsdaten im Intranet ohne zusätzliche Zugriffskontrolle veröffentlichen, wenn das Intranet für Mitarbeiter eingeschränkt ist. Fortgeschrittenere Statistiken werden (3) in einen Bereich mit erweiterter Zugangskontrolle eingebettet.

Auch wenn diese Art des Teilens großartig ist, wird sie möglicherweise gar nicht wirklich gebraucht. Sie können Ihren Mitarbeitern einfach Zugriff auf die Metabase-Installation geben und benutzerdefinierte Dashboards für die Informationen erstellen, die Sie ihnen zur Verfügung stellen möchten.

Machen Sie Ihr Leben einfacher und produktiver

Dies sind nur 3 Möglichkeiten, wie Sie Ihr Leben durch die Automatisierung Ihrer Berichterstattung vereinfachen können. Mit den richtigen Werkzeugen und ein wenig Know-how können Sie noch so viel mehr tun.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie Ihren Arbeitstag produktiver gestalten können, werfen Sie einen Blick auf unsere Webinare und Blogs. Dort wartet eine Vielfalt von Informationen auf Sie.

Als nächstes in unserer Serie

Fakten nutzen, damit es auch realistisch bleibt. Wissen Sie im Voraus Bescheid.

Migrations- und Modernisierungsprojekte sind enorm teuer und sehr öffentlichkeitswirksam. Von Anfang an werden viele Augen auf Sie gerichtet sein. Die Erwartungen werden hoch sein. Wie können Sie Ihr Projekt vor dem Scheitern bewahren? Manchmal kann man es nicht. Manche Projekte sind zum Scheitern verurteilt, bevor sie überhaupt begonnen haben. Erkennen Sie was Sie wissen sollten, bevor Sie loslegen.

Über diese Serie:

Unzählige Unternehmen weltweit setzen seit Jahrzehnten auf Notes/Domino*. Diese mächtige Applikations- und Kollaborationsplattform hat sich in vielen Unternehmen Zug um Zug als Fundament von Arbeitsweisen und etlichen Prozessen etabliert. Trotz alledem beginnen IT-Entscheidungsträger, sich eine Zukunft vorzustellen, in der Notes/Domino möglicherweise eine geringere oder gar keine Rolle mehr spielen könnte.

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Von nun an wird es eine kontinuierliche Erweiterung des Anwendungskreises sein, an dem wir arbeiten. Jeder Schritt wird kostenintensiver, und eine umsichtige Planung wird immer größere Vorteile bringen.

*formerly IBM Notes/Domino

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